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08.04.2015 12:14
PlayID warnt

Sperrdateiabfrage nicht mit Führerschein


Die Firma playID, Hersteller von Zutrittskontrollsystemen, rät davon ab, Führerscheine als Identitätsnachweise zur Abfrage von Sperrdateien zu verwenden. Die Daten auf dem Führerschein seien oft nicht aktuell und würden daher nicht den amtlichen Meldeunterlagen entsprechen. Der Führerschein ist kein amtliches Ausweisdokument.

Für die Registrierung eines Spielgastes bei playID sollten ausschließlich Personalausweis oder Aufenthaltstitel verwendet werden. PlayID berichtet aus seinem Kundenkreis, dass derzeit vermehrt Führerscheine anstatt amtliche Ausweisdokumente zur Identifikation in den Spielhallen vorgelegt würden. Möglicherweise ist einer der Gründe hier der Versuch, eine mittels amtlichem Ausweis eingetragene Spielersperre durch veraltete/andere Daten auf einem Führerschein zu vertuschen und anschließend Regressansprüche zu stellen.

Wie das Hessische Innenministerium in einem persönlichen Gespräch mit playID mitteilte, wird dringend davon abgeraten, den Führerschein zur Identitätsfeststellung und zur Sperrdateiabfrage zu akzeptieren - verbieten könne man das jedoch nicht. Jeder Aufstellunternehmer hätte allerdings das Recht, zur gesetzlich vorgeschriebenen Identitätsfeststellung ein amtliches Ausweisdokument zu verlangen, und andere Dokumente abzulehnen. Dies kann man sicher auch für andere Bundesländer außer Hessen gelten lassen.