Mehr zu Themen aus Heft 04/2012
Sachsen-Anhalt nennt Beschränkungen

Bereits im Mai 2011 berichteten wir über die Forderung der SPD-Landtagsfraktion, ein Landesspielhallengesetz in Sachsen-Anhalt zu installieren. Inzwischen ist auch Regierungspartner CDU auf die Forderung eingeschwenkt: Gestern beriet das Kabinett über den Vorstoß, voraussichtlich im März oder April soll dann der Landtag darüber diskutieren.
Die bisher bekannten Eckpunkte: 200 Meter Abstand zwischen zwei Spielstätten, jeder Spielbetrieb soll nur noch "Spielhalle" heißen dürfen, die Einführung von Sozialkonzepten und Einlasskontrollen für einen verstärkten Jugendschutz. Letzteres soll eine Behörde mit minderjährigen Testspielern regelmäßig überprüfen. Für die angedachten Beschränkungen ist eine Übergangszeit von fünf Jahren angedacht, bereits ab 2013 soll das neue Gesetz gelten. Betroffen wären von den neuen Regelungen in Sachsen-Anhalt die knapp 280 existierenden Spielstätten.
Unser Bild zeigt das Parlamentsgebäude am Magdeburger Domplatz. Seit dem 17. Januar 1991 Sitz des Landtages von Sachsen-Anhalt.
