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24.03.2016 09:18
Jahreshauptversammlung Automaten-Verband Saar

Saarland: Mit jedem Bürgermeister reden


Am 22. März trafen sich die Mitglieder des Automaten-Verbands Saar zur Jahreshauptversammlung in Saaarbrücken. Hauptthemen waren die Zertifizierung, der Kampf gegen Illegale und die politische Situation Im Bundesland. Aber auch interne Probleme beim Bundesverband Automatenunternehmer kamen zur Sprache.

Christian Antz, der Vorsitzende des Automaten-Verbands Saar (AVS), präsentierte seine Zertifikatsurkunde, ausgestellt vom TÜV InterCert Saar, mit einigem Stolz. "Ich bin jetzt dabei, weitere Standorte zu zertifizieren. Nicht nur ich, sondern vor allem auch die Mitarbeiter sind sehr stolz auf das Erreichte", erklärte Antz. Er riet den Mitgliedern dazu, sich ebenfalls zertifizieren zu lassen.

Der Vorstand des AVS stellte den Mitgliedern sein Vorhaben vor, jeden einzelnen Bürgermeister der 53 Gemeinden im Saarland einzeln anzuschreiben. In den Schreiben sind die Folgen der Abstandsgebote und Verbundverbote für jede Gemeinde ausführlich dargelegt. Der Vorstand des AVS geht davon aus, dass viele Gemeinden sich nicht im Klaren über die Folgen des Spielhallenrückgangs sind.

Antz meinte, unterstützt von seinem Vorstand, dass die Landesverbände vom Bundesverbands mehr Geld erhalten sollten. Auch die Tatsache, dass offenbar einige Entscheidungen der BA-Service GmbH ohne Antz, den Geschäftsführer, gefällt wurden, gefiel ihm nicht. Thomas Breitkopf, der Präsident des Bundesverband Automatenunternehmer, war in Saarbrücken anwesend und antwortete in seiner Ansprache vermittelnd. Er rief die Mitglieder dazu auf, sich an den Aktivitäten des Verbandes zu beteiligen und auf die Lokalpolitik zuzugehen: "Sie haben hier einen äußerst kompetenten Vorstand, der in dieser Hinsicht auch gute Ideen hat.

Eindringlich ging Antz auf den Kampf gegen illegale Machenschaften ein. Antz forderte die Mitglieder auf, sich an die Task Force des BA zu wenden, wenn sie unlauteres Geschäftsgebaren beobachten. Die Task Force wird die Vorwürfe überprüfen, Beweise sammeln und dann den Behörden melden. "Nur wer legal arbeitet, darf eine Chance haben, am Markt zu bleiben", betonte Antz.

Zum Abschluss der Versammlung präsentierte die Firma Gauselmann, die die Versammlung sponserte, unter anderem Lösungen für den Jugendschutz in der Gastronomie und zukunftsweisende Zutrittssysteme mit biometrischer Identifizierung. Besonders interessant: Produktmanager Holger Schwarze berichtete über die Entwicklung von Spielen gemäß der neuen Spielverordnung, die mit guten Ergebnissen vorangeht.