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09.02.2016 09:02
Casino Merkur-Spielothek geht neue Wege bei Innenraumhygiene

Merkur nutzt neue Hygiene-Technik


Casino Merkur-Spielothek investiert in Arbeitsschutz und Hygienevorschriften. Jetzt hat das Unternehmen Geldspielgeräte, Sitzgelegenheiten, Türgriffe und Sanitäranlagen in dem Großteil der Filialen mit einer unsichtbaren Beschichtung versehen lassen. Dadurch können Mikroorganismen zersetzt werden. Nach eigenen Angaben ist Casino Merkur-Spielothek das erste Unternehmen der Branche, das diese Technik anwendet.

Dafür hat das Unternehmen mit Experten der Gesellschaft für Innenraumhygiene zusammen gearbeitet. 2014 und 2015 wurden rund 9280 Geldspielgeräte, Sanitärräume, Sitzgelegenheiten und Türgriffe in etwa 220 Casino Merkur-Spielotheken in ganz Deutschland mit einer wässrigen Titandioxidsuspension eingesprüht. Titandioxid ist eine Substanz, die sich beispielsweise auch in Zahnpasta befindet. Die Titandioxidteilchen selbst sind mikroskopisch klein und daher unsichtbar. Titandioxid kann mikroorganische Substanzen zersetzen.

In den Casino Merkur-Spielotheken wurden verschiedene Messungen durchgeführt. 2014 wurden zunächst die Oberflächen aller Elemente ohne Beschichtung überprüft, anschließend wurde das Titandioxid aufgesprüht. Nach einem Jahr wurden weitere Messungen durchgeführt. "Dabei hat sich gezeigt, dass sich die Kolonieanzahl an Bakterien stark verringert hat und Infektionswege somit unterbrochen werden können", resümiert Diplom-Ingenieur Jörg Brandes, Gesellschaft für Innenraumhygiene. Zudem habe sich gezeigt, dass die Wirkungsdauer der Beschichtung etwa ein Jahr betrage.

Bei Casino Merkur-Spielothek will man nach den positiven Ergebnissen weiter auf eine Beschichtung mit Titandioxid setzen. "Damit sind wir im Bereich Innenraumhygiene richtungsweisend für die gesamte Branche", so Dieter Kuhlmann. "Sowohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch die Gäste profitieren davon. Die Objekte in den Innenräumen sind nun noch hygienischer. Dabei ist das Titandioxid völlig unbedenklich, auch die behandelten Gegenstände können keinen Schaden nehmen", erläutert er abschließend.