Anzeige
Anzeige
 
17.02.2016 15:54
"Spielerschutz in NRW nur mit dem DAV"

Deutscher Automaten-Verband spricht mit Presse


Am 17. Februar gab der Deutsche Automaten-Verband (DAV), der Landesverband in Nordrhein-Westfalen, eine Pressekonferenz in Düsseldorf. Wichtigste Themen waren die Verantwortung für die Spielgäste und die zu erwartenden Spielhallenschließungen in Nordrhein-Westfalen. Der DAV präsentierte Daten, nach denen etwa 80 Prozent der Spielhallen schließen müssen. Burkhard Revers und Franz Einhaus aus dem Verbandsvorstand stellten sich den Fragen der Journalisten.

"Wir sind uns der Verantwortung für unsere Gäste bewusst. Themen wie Suchtprävention und Spielerschutz sind von hoher Bedeutung", so Burkhard Revers und Franz Einhaus. "In unseren Spielstätten sind Sozial- und Präventionskonzepte etabliert und werden von qualifiziertem Personal umgesetzt", erläuterten die Vertreter des DAV. Die Automatenwirtschaft sei ein Garant für ein sicheres und legales Spiel sowie ein verlässlicher Partner für Politik und Verwaltung, führten die beiden aus.

Sie machten weiterhin deutlich: Das für Nordrhein-Westfalen geltende Ausführungsgesetz zum Glücksspielstaatsvertrag bedroht die Existenz der Unternehmerinnen und Unternehmer. "Das Gesetz in seiner aktuellen Form wird dazu führen, dass ab Dezember 2017 fast 80 Prozent der Spielstätten in unserem Bundesland schließen müssen. Dieser radikale Kahlschlag wird das Gegenteil von dem bewirken, was der Gesetzgeber als Regulierungsziel im Auge hatte", erklärte Revers.

Das Gesetz sehe keinerlei qualitative Kriterien vor, um ein sicheres Spielangebot in Zukunft zu gewährleisten. Das habe zur Folge, dass die Spielgäste aus den legalen und kontrollierten Angeboten in den unregulierten Internetbereich oder in illegale Bereiche abgedrängt werden. "Das kann und darf nicht im Interesse der Politik liegen", so Einhaus. Die Unsicherheit und Sorge vor der Zukunft sei in seinen Unternehmen, bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deutlich zu spüren. 

"Wir bieten Politik und Verwaltung unsere Unterstützung für ein zukunftsweisendes Regelwerk an", sagten die Vertreter des DAV der Presse. Einen guten Spielerschutz sowie ein nachhaltiges, wirtschaftliches Konzept könne es nur in gemeinsamer Abstimmung mit den betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmern in Nordrhein-Westfalen geben, so Einhaus und Revers.