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14.03.2016 11:53
Qualitätssiegel Spielerschutz mit 30 Audits

ClarCert-Infoveranstaltung zur Zertifizierung


Das Zertifizierungsunternehmen ClarCert aus Neu-Ulm zertifiziert Spielstätten nach den Anforderungen des Qualitätssiegels Spielerschutz. Am 7. März fand eine Informationsveranstaltung statt, auf der Fragen zur Zertifizierung von den Verantwortlichen geklärt werden konnten. ClarCert hat bislang 30 Audits durchgeführt, weitere sind bereits terminiert oder in Planung.

Von der Gesellschaft Qualität zur Sicherung der Verantwortung im Spielerschutz (QSVS) GbR wurde in Zusammenarbeit des Baden-Württembergischen Landesverbandes für Prävention und Rehabilitation (bwlv) mit der Evangelischen Gesellschaft (eva) und dem Verein die Zieglerschen e.V. ein System zur Zertifizierung von Spielhallen entwickelt. Die Hauptzielsetzung des Zertifizierungssystems durch das Unternehmen ClarCert ist die externe und unabhängige Qualitätssicherung des Spielerschutzes. Die Inhalte der Überprüfung zielen speziell auf die soziale Verantwortung der Spielhallen ab.

An der von konstruktivem Dialog geprägten Veranstaltung nahmen 20 Vertreter aus verschiedenen Bereichen teil: Vertreter aus Verbänden (AWI), Spielhallenbetreiber/Automatenaufsteller, Auditoren/Fachexperten und Vertreter der Fachgesellschaft. Großes Interesse gab es am Zertifizierungssystem und insbesondere an der Matrix-Zertifizierung, die für größere Unternehmen mit mindestens sechs Spielstätten geeignet ist.

Günther Zeltner (eva Stuttgart) und Jürgen Fischer, Leitung der ClarCert-Geschäftsstelle, stellten fest: "Hervorzuheben am Zertifizierungssystem Qualitätssiegel Spielerschutz ist die grundlegende Trennung der Gewalten, die vertraglich verankert ist. Die Anforderungen zur Zertifizierung werden durch die Fachgesellschaft, bestehend aus drei großen Suchthilfeträgern (eva, bwlv, die Zieglerschen), festgelegt und können auch nur durch diese verändert werden. Für die Begutachtung vor Ort werden durch ClarCert erfahrene Fachexperten aus dem Bereich der Suchtberatung und Suchtprävention eingesetzt. Die Entscheidung zur Zertifikatserteilung erfolgt durch den Zertifikatserteilungsausschuss, der aus kompetenten Fachexperten besteht, die nicht in dem jeweiligen Verfahren beteiligt sind. Durch dieses Vorgehen kann die maximale Unabhängigkeit sowohl im Zertifizierungssystem wie auch im einzelnen Zertifizierungsverfahren garantiert werden."

Foto:(v.l.) Petra Nägele, Günther Zeltner (beide eva Stuttgart) und Jürgen Fischer