Anzeige
Anzeige
 
29.12.2015 12:15
Knapp 800 Millionen Euro Strafe

Amaya: Millionenstrafe für PokerStars


Der kanadische Glücksspielkonzern Amaya ist von einem Gericht des amerikanischen Bundesstaates Kentucky zu einer Strafe von 870 Millionen Dollar (aktuell 794 Millionen Euro) verurteilt worden. Grund sind die Aktivitäten der Amaya-Tochter PokerStars zwischen 2006 und 2011. Amaya kaufte PokerStars erst vor einem Jahr.

Das Gericht ist der Meinung, PokerStars habe im fraglichen Zeitraum illegale Glücksspielangebote in Kentucky verbreitet. Amaya will gegen diese Entscheidung vorgehen. Im fraglichen Zeitraum habe PokerStars in Kentucky lediglich 18 Millionen Dollar Gewinn gemacht.

Der Richter hatte zunächst eine Strafe von 270 Millionen Dollar festgesetzt, erhöhte diese aber nach Intervention des Staates, wie die Webseite igamingbusiness.com berichtet. Der Richter meinte, dass Amaya diese Strafe vielleicht als "harte Medizin" ansehen könnte, aber das seien eben die "Konsequenzen, wenn man die Gesetze in Kentucky missachtet."